Die Industrielogistik stellt die Verbindung zwischen Kunde und Lieferant dar und betrachtet die Waren-, Informations- und Werteflüsse zwischen ihnen. Die Herausforderung der Industrielogistik ist es einerseits die Forderungen der Kunden zu erfüllen und andererseits kostengünstige Beschaffungsstrategien zu entwickeln. Um mit den agilen Märkten Schritt halten zu können, wird eine gut funktionierende Logistik zum großen Unternehmenspotenzial.

Das Bachelorstudium Industrielogistik wurde erstmals 2002 auf der Montanuniversität angeboten und umfasst sieben Semester, wovon die ersten drei ingeneur- und naturwissenschaftliche Grundlagen wie Mathematik, Physik und Chemie vermitteln. In den Semstern vier bis sechs werden die Bereiche Logistik-Technik, -Controlling und -Management vertiefend gelehrt, weiters werden Informationstechnologie und Betriebswirtschaft unterrichtet. Im siebten Semester ist ein Pflichtpraktikum im Rahmen von 80 Arbeitstagen zu absolvieren, eine Bachelorarbeit aus genannten Schwerpunkten anzufertigen und eine Prüfung darüber abzulegen. Das Bachelorstudium schließt mit dem akademischen Grad BSc ab.

Im gleichnamigen Masterstudium sind in den ersten beiden Semestern Pflichtfächer aus dem Bereich Strategien und Konzepte der Logistik zu absolvieren. Weiters müssen zwei der vier folgenden Schwerpunkte gewählt werden: Management, Computational Optimization, Automation, Logistics Systems Engineering. Das dritte Semester ist dem Verfassen der Masterarbeit gewidmet. Das Masterstudium endet mit dem akademischen Titel Dipl.-Ing..

Absolventen vereinen technisches Grundwissen mit einer Logistik-Fachausbildung sowie Know-How in den Bereichen Betriebswirtschaft und Informationstechnologie. Fremdsprachen und Ausbildungen im sozialen Bereich runden die Ausbildung des Industrielogistikers ab und machen ihn zu einer gesuchten Fachkraft am nationalen und internationalen Markt.

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Lehrstuhl für Indstrielogistik